Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Termine Frauen-Schi’ur WiSe 2017/2018

Ma’asse-Buch – Teil 2

Der Frauen-Schi’ur widmet sich im Wintersemester 2017/2018 erneut dem Thema

„Ma’asse-Buch: Talmudische Weisheiten für Frauen –
jüdische Erzählkunst in Weibertaitsch“

Wir freuen uns auf Ihr Kommen an folgenden Terminen:

  • 29. November 2017 mit Prof. Susanne Talabardon
  • 20. Dezember 2017 mit Dr. Yael Deusel
  • 17. Januar 2018 mit Dr. Yael Deusel

Wie immer um 19:00 Uhr s.t. im Raum 00.26 an der Universität 2 (Innenhof St. Martin – Eingang Richtung Naturkundemuseum auf der rechten Seite) in Bamberg.

23. November: Vortrag: Dr. Axel Töllner: Mehr als Steine. Der Synagogen-Gedenkband Bayern auf den Spuren des Judentums in Franken

Den zweiten Vortrag des Wintersemesters 2017/2018 hält

Dr. Axel Töllner

am 23. November 2017 

zum Thema

Mehr als Steine.
Der Synagogen-Gedenkband Bayern auf den Spuren des
Judentums in Franken

Viele Jahrhunderte lang war es der Normalfall, dass es in fränkischen Städten und Dörfern eine
jüdische Bevölkerung gab, die das Leben dort mitgeprägt hat. Während der nationalsozialistischen Herrschaft haben viele daran mitgewirkt, diese Tradition endgültig zu beenden. In den Jahrzehnten seitdem sind einerseits viele ihrer Spuren in Vergessenheit geraten, andererseits bemühen sich an vielen Orten Menschen und Initiativen um angemessene Formen des Gedenkens. Der Synagogen-Gedenkband Bayern dokumentiert die Geschichte der jüdischen Gemeinden mit ihren Einrichtungen und erinnert an die Menschen, die sie mit Leben gefüllt haben.

Der Referent Axel Töllner ist evangelischer Pfarrer und Historiker. Seit 2007 arbeitet er am
Synagogen-Gedenkband mit und ist seit 2014 Beauftragter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für christlich-jüdischen Dialog.

Wie immer um 19:00 Uhr s.t. im Raum 00.26 an der Universität 2 (Innenhof St. Martin – Eingang Richtung Naturkundemuseum auf der rechten Seite) in Bamberg.

Alle Vorträge im Überblick finden Sie hier.

14. Dezember 2017: Vortrag: Georg Schirmer: Erinnerungsarbeit auf dem Dorf am Beispiel der jüdischen Geschichte in Laudenbach

Den dritten Vortrag des Wintersemesters 2017/2018 hält

Georg Schirmer

am 14. Dezember 2017

zum Thema

Erinnerungsarbeit auf dem Dorf
am Beispiel der jüdischen Geschichte in Laudenbach

In dem unterfränkischen Dorf Laudenbach, heute Stadtteil von Karlstadt am Main, ist die komplette Infrastruktur der früheren jüdischen Gemeinde erhalten geblieben: die Synagoge aus dem 17. Jahrhundert, der Judenhof am Schloss, die Mikwe, eine Mazzenbäckerei und der jüdische Verbandsfriedhof als Begräbnisstätte für viele umliegenden Gemeinden. Die Geschichte der Men-schen, die hier ihre Kultuseinrichtungen hinterlassen haben, reicht bis ins Jahr 1426 zurück. Der Förderkreis „Ehemalige Synagoge Laudenbach e.V.“ hat es sich zum Ziel gesetzt, diese baulichen Spuren zu erhalten und die wechselvolle 500-jährige Geschichte der Juden im Ort wieder in Erinnerung zu rufen. Die Synagoge soll saniert und als ein Ort der Begegnung für die Bevölkerung wieder genutzt werden.

Im Vortrag wird die jüdische Geschichte in Laudenbach nachgezeichnet, die heute noch erhaltenen Einrichtungen der ehemaligen Kultusgemeinde gezeigt und die Arbeit des Förderkreises beschrieben.

Georg Schirmer ist Dipl.-Psychologe und Vorsitzender des Förderkreises „Ehemalige Synagoge Laudenbach e.V.“

Wie immer um 19:00 Uhr s.t. im Raum 00.26 an der Universität 2 (Innenhof St. Martin – Eingang Richtung Naturkundemuseum auf der rechten Seite) in Bamberg.

Alle Vorträge im Überblick finden Sie hier.

18. Januar: Vortrag: Hans-Christof Haas Wie kommt eine Laubhütte ins Kloster? Die Sukka der Gelehrtenfamilie Rosenbaum in Zell am Main

Abgerundet wird das Programm des Wintersemesters 2017/2018 durch den Vortrag von

Hans-Christof Haas

am 18. Januar 2018

Wie kommt eine Laubhütte ins Kloster?
Die Sukka der Gelehrtenfamilie Rosenbaum in Zell am Main

Im Mittelpunkt des Vortrags steht eine verblüffend gut erhaltene Sukka in Unterfranken. Die
historische Laubhütte der Familie Rosenbaum befindet sich heute im Besitz der Marktgemeinde
Zell am Main und wird nach Abschluss der Sanierungsarbeiten als Kulturdenkmal öffentlich
zugänglich werden. Im Vortrag werden die Geschichte, der Bestand und die zukünftige Präsentation der Laubhütte dargestellt.

Der Referent Hans-Christof Haas ist als Gebietsreferent in der praktischen Bau- und
Kunstdenkmalpflege am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege Bayern (DSt. Seehof,
Bamberg) für mehrere unterfränkische Landkreise zuständig. Seit 2006 ist er Mitarbeiter beim
Projekt Synagogen-Gedenkband Bayern und hat an den bisher veröffentlichen Bänden I (2007), II (2010) und III/1 (2015) architekturhistorische Forschungen übernommen.

Wie immer um 19:00 Uhr s.t. im Raum 00.26 an der Universität 2 (Innenhof St. Martin – Eingang Richtung Naturkundemuseum auf der rechten Seite) in Bamberg.

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26. Oktober: Lesung mit Gespräch: Igal Avidan: Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete. Die wahre Geschichte des „arabischen Schindler“

Das Wintersemester 2017/2018 startet mit einer

Lesung mit Gespräch

am 26. Oktober 2017

Igal Avidan

Mod Helmy.
Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete.
Die wahre Geschichte des „arabischen Schindler“

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als „Nichtarier“ diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet er als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender.

Wie immer um 19:00 Uhr s.t. im Raum 00.26 an der Universität 2 (Innenhof St. Martin – Eingang Richtung Naturkundemuseum auf der rechten Seite) in Bamberg.

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25.10.2017: Film-Premiere in Bamberg – Wir sind Juden aus Breslau

Am Mittwoch 25.10.17 um 18.30 Uhr feiert der

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

Wir sind Juden aus Breslau

Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933

in Anwesenheit

des Regisseurs Dirk Szuszies

Premiere  im Odeon Kino in Bamberg (Luitpoldstr. 25, 96052 Bamberg).

 

Wir freuen uns über dieses Kooperationsprojekt, dem es gelungen ist, viele Akteure an einen Tisch bzw. in einen Kinosaal zu holen:

Um diese Premiere möglich zu machen arbeiten

der Verein zur Förderung der jüdischen Geschichte und Kultur Bambergs e.V.,

die Katholischen Hochschulgemeinde,

die Katholischen Erwachsenenbildung in der Stadt Bamberg e.V.,

die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., AG Franken und

die Liberale Jüdischen Gemeinde Mischkan ha-Tfila Bamberg e.V.

zusammen.

Weitere Termine an denen Sie den Film sehen können sind vom 27.-29.10.17 um 17 Uhr

 

Ein paar Informationen zum Film selbst:

 

Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische  und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.

14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft.

Pressestimmen:

Peter von Becker, Tagesspiegel

Ein filmisches Denkmal, erschütternd und erhellend. Um das Aufeinandertreffen der letzten Zeugen mit den Mädchen und Jungen von heute ziehen die Filmemacher Kaper und Szuszies ihre behutsamen Kreise: von Breslau einst und jetzt, von Orten der Emigration mit Szenen auch aus Israel, den USA oder Frankreich, im Wechsel zwischen historischen und aktuellen Aufnahmen, Einzelinterviews, Dialogen mit den Jugendlichen und erstaunlichen Begegnungen.

Wilfried Hippen, TAZ

Mit der Veränderung des politischen Klimas in Polen hat der Antisemitismus dort neuen Auftrieb bekommen, und indem sie auch davon in ihrem Film erzählen, geben die Filmemacher ihm noch mehr Tiefe und Dringlichkeit.

Eva-Elisabeth Fischer, Süddeutsche Zeitung

Zeugnis gegen die Unverbesserlichen. Es wird alles gesagt. Geschont wird niemand. Und das ist gut so.

Björn Schneider, Spielfilm.de

„Wir sind Juden aus Breslau“ ist ein Kaleidoskop an ergreifenden, sprachlos machenden Einzel- und Familienschicksalen, die der Film klug, mitreißend und zu keiner Sekunde langatmig, miteinander verwebt.

Dorothee Tackmann, Programmkino.de

In vierzehn Lebensläufen entsteht eine Reise um die halbe Welt. Eine bewegende, perspektivenreiche Dokumentation. Dieses Zusammentreffen der Zeitzeugen ist einmalig. Der Film nimmt einen gefangen.

FBW: Prädikat Wertvoll      FSK: ab 12 Jahre         Länge: 108 Minuten

Produktion und Eigenverleih des Films wurden von der BKM gefördert.

Protagonisten: Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham

Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heymann, Mordechai Rotenberg,

Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg

sowie eine deutsch-polnische Jugendgruppe aus Bremen und Wrocław

Musik: Bente Kahan, Simon Wallfisch, Patrick Grant, Carlo Altomare

Projektkoordination: Maria Luft

Wissenschaftliche Beratung: Katharina Friedla

Produktion und Verleih: Karin Kaper Film

29. Juni: Vortrag: Moritz Bauerfeind: Samson Wolf Rosenfeld – ein Bamberger Rabbiner im Kampf um die Emanzipation der Juden

Den dritten Vortrag des Sommersemesters 2017 hält Moritz Bauerfeind

am 29. Juni zum Thema

„Samson Wolf Rosenfeld – ein Bamberger Rabbiner im Kampf um die Emanzipation der Juden“

Der spätere Bamberger Rabbiner Samson Wolf Rosenfeld wurde am 26. Tevet 5540 (3./4. Januar 1780) in Markt Uehlfeld bei Neustatd/Aisch geboren. Neben einer klassisch fromm-jüdischen Ausbildung, eignete er sich schon früh im Selbststudium ein breites weltliches Wissen an. Die im Studium an der Jeschiwa in Fürth noch vertiefte Welt- und Wortgewandtheit zeichnete ihn gegenüber seinen Zeitgenossen aus, wenn er auch heute in Bamberg weniger bekannt ist. Dennoch beeinflusste er den Kampf für die Emanzipation der Juden in Bayern und die Aufhebung der Matrikelbeschränkungen erheblich. Viele Reformen und Einrichtungen, welche die Bamberger Stadtgemeinde in die Moderne führten, lassen sich auf Rosenfeld zurückführen. Sein Erfolg begründete auch darauf, dass er im Alltäglichen weniger radikal als seine reformorientierten Kollegen auftrat und es stets gut verstand, die Interessen der Reformer und der Bewahrer zu verbinden.

Die Schriften Samson Wolf Rosenfelds sind zu großen Teilen im Druck erschienen und überliefert. Im Rahmen des Vortrags soll insbesondere das in der damaligen Zeit als erstes deutschsprachiges jüdische Wochenblatt einzigartige Fuellhorn näher vorgestellt und gemeinsam anhand ausgewählter Ausgaben der beiden Jahrgänge 1835 und 1836 betrachtet werden. Die darin formulierten Gedanken Rosenfelds und seiner Mitstreiter sind geeignet, treffend den Zeitgeist der in sich gespaltenen jüdischen Glaubensgemeinden in Franken zu verdeutlichen. Es würde mich freuen, wenn Sie mit mir dieser uns erhaltene Stimme aus der Vergangenheit folgen wollen. Es wird um Alltagsprobleme gehen, wie dem Umgang mit Maulwurfplagen oder gammelnden Weinfässern bis zur aktuell wieder kontrovers diskutierten Toleranz gegenüber dem „Anderen“ und dem Spannungsfeld zwischen Integration und Aufgabe der eigenen Identität. Mehr als 150 Jahre später im angespannt-vereinten Europa hat Samson Wolf Rosenfeld uns noch einiges zu sagen, was heute zeitgemäßer denn je klingt.

Wie immer um 19:00 Uhr s.t. im Raum 00.26 an der Universität 2 (Innenhof St. Martin – Eingang Richtung Naturkundemuseum auf der rechten Seite) in Bamberg.

Alle Vorträge im Überblick finden Sie hier.

 

Termine Frauen-Schi’ur SoSe17

Der Frauen-Schi’ur widmet sich im Sommersemester 2017 dem Thema
„Ma’asse-Buch: Talmudische Weisheiten für Frauen – jüdische Erzählkunst in Weibertaitsch“

Wir freuen uns auf Ihr Kommen an folgenden Terminen:

  • 17. Mai mit Dr. Yael Deusel
  • 19. Juli mit Prof. Susanne Talabardon

Wie immer um 19:00 Uhr s.t. im Raum 00.26 an der Universität 2 (Innenhof St. Martin – Eingang Richtung Naturkundemuseum auf der rechten Seite) in Bamberg.

 

01. Juni: Vortrag: Prof. Dr. Christoph Houswitschka: Das Jüdische Museum London

Der zweite Vortag im Sommersemester 2017 von Prof. Dr. Christoph Houswitschka findet am 01. Juni zum Thema: „Das Jüdische Museum London“ statt.

Der Vortrag stellt Geschichte und Konzept des Jewish Museum London vor. Im Jahre 1994 zog das 1932 gegründete Museum vom bürgerlichen Bloomsbury nach Camden Town und vereinigte sich dort mit dem 1983 gegründeten London Museum of Jewish Life, das im East End lag, dem Stadtteil, an dem Generationen verarmter Migranten ankommen. Während das Museum im Woburn House religiöse und weltliche Kunst ausstellte, sollte das Museum im East End jüdisches Alltagsleben, vor allem auch das Leben jüdischer Arbeiter aus der Zeit der Einwanderung zu Beginn des 20. Jahrhunderts zugänglich machen. Vor dem Hintergrund einer kurzen Einführung zur Museumstheorie wird das Konzept des neuen Museums vorgestellt, das Tradition mit modernsten Museumskonzepten zu verbinden versucht. Mit seiner Dauerausstellung, seinen sehr aktuellen Wechselausstellungen und vielseitigen Workshops richtet sich das jüdische Museum an alle Gruppen im heterogenen, kulturell vielseitigen London, das nicht nur selbst die Diversität unserer Gesellschaften repräsentiert, sondern Besucher aus dem Vereinigten Königreich und vielen anderen Ländern anzieht. Das jüdische Museum versteht sich als eine Institution, die an der Kreativität einer multikulturellen Gesellschaft teilnimmt und selbstbewusst gegen Vorurteile und Engstirnigkeit auftritt. Das Jewish Museum repräsentiert damit das institutionalisierte Selbstverständnis der alten jüdischen Diaspora in England, die in der Mitte der Gesellschaft steht und aktiv an ihren Veränderungen teilnimmt.

Wie immer um 19:00 Uhr s.t. im Raum 00.26 an der Universität 2 (Innenhof St. Martin – Eingang Richtung Naturkundemuseum auf der rechten Seite) in Bamberg.

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11. Mai 2017: Vortrag: Dr. Anthony D. Kauders: Eine kurze Geschichte des Gabentausches

Das Sommersemester 2017 startet am 11. Mai mit dem Vortrag von Dr. Anthony D. Kauders (Keele University)

Eine kurze Geschichte des Gabentausches: Juden in Deutschland nach 1945

In seinem Vortrag unternimmt der amerikanische Historiker Dr. Anthony Kauders einen Streifzug durch die jüdische Geschichte Westdeutschlands und befasst sich vor allem mit der symbolischen Bedeutung der jüdischen Minderheit im Gefüge der bundesrepublikanischen Politik.

Der Vortrag findet um 19:00 Uhr im Raum U5/01.18 statt.

Alle Vorträge im Überblick finden Sie hier.