Eine offene Tür zum Judentum

“Hier ist die Tür offen, wir zeigen das Judentum in seiner Vielfalt.” Heinrich C. Olmer

Alle Beiträge von Heike Kellner-Rauch

Ausflug zur Synagoge in Memmelsdorf/Ufr.

In Memmelsdorf/Ufr. steht die älteste noch erhaltene Synagoge Unterfrankens. Sie wurde 1728/29 gebaut und wird heute von einem Träger- und Förderverein zu Veranstaltungen der Jugendbildung genutzt. Die Synagoge ist nicht regelmäßig geöffnet und kann so nur nach Voranmeldung besichtigt werden. Auch der 1835 eingerichtete Friedhof kann im Rahmen eines Rundgangs besichtigt werden. Am Sonntag, dem 25. Juni lädt der

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Fred Forchheimer – Verfolgung | Emigration | Selbstbehauptung

Frau Dr. Eva Schmidt ist Lehrerin am Dientzenhofer-Gymnasium in Bamberg und hat im vergangen Schuljahr mit ihrem P-Seminar zum Thema „Widerstand und Verfolgung in Bamberg und Lyon“ gearbeitet. Lyon wurde als zweiter Themenschwerpunkt, neben Bamberg, gewählt, weil es ein Zentrum des französischen Widerstands war und es für das DG naheliegt, da dieses Gymnasium dort eine Erasmus-Partnerschule hat. Frau Dr.

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02. Februar 2017: Sabath Thoughts. Dr. Martin Kindermann über Grace Aguilar

Grace Aguilar (1816-1847) – Dichterin, Romanautorin und Verfasserin mehrerer theologischer Bücher – ist zweifelsohne die wichtigste jüdische Autorin Großbritanniens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Umso mehr verwundert es, dass ihr Werk heute nur wenigen bekannt ist. In diesem Vortrag sollen die poetischen und theologischen Schriften Aguilars im Zentrum stehen. Er soll verdeutlichen, wie

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02. Februar 2017: Christoph Houswitschka einen höchst spannenden Gastdozenten aus Berlin eingeworben…

… und Dr. Martin Kindermann wird einen höchst spannenden Abend zu Grace Aguilar gestalten: Sie ist Dichterin, die Verfasserin mehrerer sentimental novels und Autorin von 5 theologischen Werken zum Judentum vor allem aus weiblicher Perspektive. In der Relevanz, die sie für den Themenkomplex ‚Frauen im Judentum‘ hat und in ihrer beindruckenden Lyrik, wird sie bis heute sträflich

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12. Januar 2017: Pascal Fischer zu Ludwig Lewisohn

Ludwig Lewisohn – ein deutsch-amerikanischer Autor auf der Suche nach der jüdischen Identität  Der Vortrag gewährt Einblick in Leben und Werk des 1882 in Berlin geborenen jüdisch-amerikanischen Autors Ludwig Lewisohn. Heute weitgehend vergessen, war Lewisohn in den 1920er, 30er und 40er Jahren eine wichtige Stimme für den Zionismus und gegen Antisemitismus und Nationalsozialismus. Neben seinen

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Wintersemester 2016/17: Salon der jüdischen Literatur – Zu Unrecht vergessene Autoren

Die Termine der Lehrhausveranstaltungen, zum Salon der jüdischen Literatur:  Zu Unrecht vergessene Autoren, hier im Überblick: 8. Dezember 2016: Thomas Lehner zu Moritz Heimann 12. Januar 2017: Pascal Fischer zu Ludwig Lewisohn 02. Februar 2017: Martin Kindermann zu Grace Aguilar Die Veranstaltungen beginnen jeweils am Donnerstag um 19:00 Uhr s.t. im Raum 0026 an der Universität

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8. Dezember 2016: Thomas Lehner zu Moritz Heimann

Der Autor Moritz Heimann als Vermittler jüdischen Wissens Julius Bab war 1922 in seinem Beitrag für Gustav Krojankers Sammelband ‚Juden in der deutschen Literatur‘ (Berlin 1922) noch zuversichtlich: „Die Erscheinung Moritz Heimanns wird für den, der nach einem Menschenalter auf die deutsche Literatur um die Wende des 20. Jahrhunderts zurückblickt, wahrscheinlich einen viel bedeutenderen Raum einnehmen, als sie

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Grußkarten zu Rosch HaSchana (3. Oktober 2016)

Der Verein zur Förderung der jüdischen Kultur und Geschichte der Juden in Bamberg unterstützt in diesem Jahr den egalitären Minjan ‚Mischkan ha-Tfila Bamberg‘ und seine Rabbinerin Frau Dr. Yael Deusel mit einer ganz besonders schönen Aktion: Frau Rebekka Larisch gestaltet seit einigen Jahren Bilder zu den jüdischen Festen und stellt einige von ihnen dem Verein und dem

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