Liebe Freunde des Jüdischen Lehrhauses Bamberg, 

am Ende eines ereignisreichen und streitbaren Jahres senden wir Ihnen herzliche Grüße und laden Sie ganz herzlich ein zu den Lehrhaus-Veranstaltungen im Januar! Wir freuen uns darauf, Sie beim Vortrag von Dr. Leuser am 08. Januar und beim Frauen-Schiur mit Frau Rabbinerin Dr. Deusel am 14. Januar begrüßen zu dürfen. 

Der Anfang des Neuen ist ein guter Zeitpunkt "danke" zu sagen, für das was war: Dieser Dank gilt zu aller erst Ihnen: Schön, dass Sie mit Ihrem Interesse und Engagement das Jüdische Lehrhaus Bamberg unterstützen! 

Noch immer sind wir "auf Wanderschaft" und zu Gast in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde (khg) und der Universität Bamberg. Unseren Gastgebern, namentlich Herrn Dr. Alfons Motschenbacher und Frau Dr. Susanne Talabardon, danken wir für ihre Gastfreundschaft, die unserer Arbeit Raum gibt.

Frau Irene Blum-Hammad und dem Staatlichen Schulamt Bamberg danken wir für die Kooperation im Kinderlehrhaus und der Lehrerinnenfortbildung.

Wenn Sie möchten: Schicken Sie diesen Newsletter weiter und erzählen Sie von uns! Wir freuen uns über Ihre Ideen und Rückmeldungen!

 

Herzliche Grüße aus dem Jüdischen Lehrhaus Bamberg

 

Heike Kellner-Rauch, Projektkoordinatorin 

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Das Judentum als "Thema" des christlichen Religionsunterrichts: Spannungsfelder und Perspektiven

„Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich“, so heißt es in Röm 11,18. Es hat lange gedauert, bis diese Botschaft auch in den christlichen Religionsunterricht Eingang gefunden hat. Warum das so war, das wird in diesem Vortrag zunächst in einem geschichtlichen Rückblick beleuchtet werden, der zugleich auf einige wichtige Problemstellungen und Spannungsfelder aufmerksam machen wird, die zum Teil bis in die Gegenwart hinein nachwirken. Im zweiten Teil wird dann am Beispiel des katholischen Religionsunterrichts am Gymnasium aufgezeigt, welche Schwerpunkte heute bei der Thematisierung des Judentums eine zentrale Rolle spielen und welche Perspektiven für die Zukunft sich daraus ableiten lassen.

Wir laden Sie herzlich ein zu diesem spannenden Abend am 08.01.2015 um 19:00 Uhr in die Universität Bamberg, Raum 0026 in der U2 (Innenhof St. Martin), Eingang Richtung Naturkundemuseum.

Wir freuen uns darauf, Sie dort begrüßen zu dürfen!

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Ein Blick zurück

auf die Veranstaltung "Die Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs" im Dezember:

Die Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs

Die Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs

Zum jüdisch-christlichen Dialog haben sehr viele Theologen sehr viele kluge Dinge geschrieben. Wie der jüdisch-christliche Dialog in der Praxis konkret ausschaut und wohin er sich – wahrscheinlich – entwickeln wird, das können am besten die erzählen, die als Dialogpartner/innen gemeinsam auf dem Weg in die Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs sind. Der Einladung des Jüdischen Lehrhauses Bamberg folgten Dr. Johannes Wachowski, …

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Frauen-Schiur am 14.01.2015 mit Dr. Yael Deusel um 19:00 Uhr in der khg, Friedrichstr. 2

Sefer Milchamot Ha-Schem – eine jüdische Antwort auf die christlich-antijüdische Polemik

 

Das Mittelalter – und nicht nur dieses – war geprägt von christlichen Missionierungsversuchen gegenüber Juden. Antijüdische Polemik war daher nicht selten. Weniger bekannt ist, dass das Judentum durchaus seine Antworten auf derartige Schriften und Reden hatte, wie z.B. Ja’akov ben Re’uvens recht populäres Werk “Sefer Milchamot Ha-Schem – Das Buch von den Kriegen des Herrn”. Der Autor gibt geschickt und humorvoll rhetorische Schützenhilfe für jüdische Zeitgenossen, die sich von christlicher Missionierung bedrängt sahen – Ein Werk, das an Aussagekraft seither nichts verloren hat.

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Vorankündigung: Kinderlehrhaus zu Chanukka am 18.12.2014 von 15:30 – 17:00 Uhr

Vorankündigung:

Kinderlehrhaus für Lehrer/innen am 29.01.2015 zum Thema Pessach

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Kennen Sie schon "unseren" Stadtführer?

Der Verein zur Förderung der jüdischen Geschichte und Kultur in Bamberg e.V. konnte 2013 den Stadtführer "Jüdisches Bamberg. Ein Gang durch die Stadt" veröffentlichen. Er führt nicht nur in 11 Stationen durch Bamberg, er bietet auch gut verständliche und umfangreiche Informationen zur Geschichte des jüdisch-christlichen Zusammenlebens in Bamberg. Ausführliches Bildmaterial macht diesen Band zu einem einmaligen Lesegenuss - für Bamberger/innen …

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Rabbi Pinchas sprach: „Wenn ein Mensch singt und kann die Stimme nicht erheben, und es kommt ein andrer mit ihm singen und erhebt die Stimme, dann kann auch er die Stimme erheben. Das ist das Geheimnis des Haftens von Geist an Geist.“

aus: Martin Buber, Die Erzählungen der Chassidim

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Übrigens:

Bei uns kann man auch Mitglied werden

Der Verein zur Förderung der jüdischen Geschichte und Kultur Bambergs e.V. finanziert seit einiger Zeit das Jüdische Lehrhaus Bamberg. Auf der Homepage des Lehrhauses stellt sich der Verein mit seinen Zielen, seiner Satzung und anderen lesenwerten Informationen der Öffentlichkeit vor. Wenn Sie Interesse haben, diese Arbeit zu unterstützen: Wir freuen uns über neue Mitglieder!

Und noch etwas in eigener Sache: Kennen Sie Menschen, die sich für die Veranstaltungen und die Arbeit des Jüdischen Lehrhauses interessieren? Dann machen Sie sie doch auf unseren Newsletter "Neuigkeiten aus dem Jüdischen Lehrhaus" aufmerksam - und leiten diese Mail z.B. einfach weiter!

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